Die Quellen
Auf die Quellen, aus denen ich zitiere oder auf die ich mich beziehe, wird im laufenden Text durch Hyperlinks verwiesen. Wo das nicht möglich ist oder den Text zerreißen würde, werden sie am Ende der Seite genannt.
Von der Garantie des ewigen Friedens
Es hat Vorteile, mit dem zu beginnen, was andere erst am Ende behandeln. Es gibt nämlich einen Zusatz zu Kants sogenannter "Friedensschrift" mit dem Titel "Von der Garantie des ewigen Friedens". Das scheint die schwächste Stelle im Gedankengebäude seiner 1795 erschienenen Altersschrift "Zum ewigen Frieden" zu sein. Wenn es so wäre, dann würde hier die Achillesferse großer Teile von Kants Lebenswerk liegen.
Zwei angesehene Kenner von Kants Werken sehen das auch so:
- Karl Jaspers weist darauf hin, dass zum Verständnis der Schrift "Zum ewigen Frieden" die anderen Kantischen Abhandlungen zur Politik und Geschichtsphiloso-phie herangezogen werden müssen. (Jaspers 155)
- Johannes Hirschberger kommt zu dem Schluss, dass Kant "ein nach allen Seiten hin vollständig durchkonstruiertes philosophisches Bauwerk" hinterlassen hat. (Hirsch-berger 276)
Wenn daher die These "Von der Garantie des ewigen Friedens" im Kern angreifbar wäre, und sie ist öfter angegriffen worden, dann würden daraus Folgen für große Teile von Kants Lebenswerk entstehen. Nun hat Kant jedoch starke Argumente gegen seine eigene These vorgebracht und sie der Figur des "politischen Moralisten" zugewiesen. Auf ihn geht er ausführlich ein und widerlegt dessen Argumente.
Dazu benutzt er grundlegende Konzepte, an denen er mehr als 20 Jahre gearbeitet hat. Diese Gedanken, "Grundgedanken allen Philosophierens", seien in solcher Kürze nicht angemessen zu verstehen. "Wie sie von Kant tiefsinnig, klar und in der ganzen Schwierigkeit ihrer Denkarbeit dargestellt" sind, das sei in der Schrift "Zum ewigen Frieden" Voraussetzung. Hier würden sie "einfach, populär, gleichsam handgreiflich und selbst-verständlich ohne kritische Erörterung" behandelt. (Jaspers 113)
Kurzer Exkurs zu den Vorarbeiten
Für unsere Zwecke reicht ein Überblick:
- "Über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und Moral" (1762)
- Kants Dissertation "Formen und Prinzipien der sinnlichen und übersinnlichen Welt" - Original "Dissertatio de mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis" (1770)
- "Prologomena zu einer jeden künftigen Metaphysik" (1783)
- "Ideen zu einer allgemeinen Geschichte in weltgeschichtlicher Absicht" (1784)
- "Metaphysik der Sitten" (1785)
- "Mutmaßlicher Anfang der Menschengeschichte" (1786)
- Das ethische Hauptwerk , die "Kritik der praktischen Vernunft" (1788)
- "Über den Gemeinspruch: Das mag in der Theorie richtig sein, taugt aber nicht für die Praxis" (1793)
- "Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft" (1793)
Die späteren und posthumen Schriften werden hier nicht berücksichtigt.
Kants Schleifen des endlichen Bewusstseins
Im Allgemeinen wird Kants philosophischer Entwurf "Zum ewigen Frieden" in Lehrbüchern allenfalls erwähnt. Der unten angegebene Wikipedia-Artikel geht schon etwas mehr in Einzelheiten. So wertvoll das für Studenten auch sein mag, es fühlt sich an wie der bekannte Ausruf in Goethes Faust: "Da steh' ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor."
Kurzer biografischer Exkurs
Es ist wirklich wichtig, Kant aus der Geschichte seiner Familie und seinem Leben in Königsberg zu verstehen. Einige seiner Vorfahren waren aus Schottland nach Deutschland gekommen. Er (1724-1804) war das vierte Kind eines Königsberger Sattlers, aufgewachsen in einer Atmosphäre des pietistischen Christentums, wo er zuhause "nie etwas Falsches oder Unmoralisches gehört oder gesehen hatte". Königsberg war eine weltoffene Stadt, ein Handelszentrum. Aristokraten und Kaufleute, Akademiker und Schriftsteller trafen sich frei. Die russische Besetzung (1758-1762) führte zu einer weiteren Öffnung der sozialen Beziehungen. In jenen Jahren verlor Kant, der Sohn eines Handwerkers, seine Unbeholfenheit, entwickelte sich zum "vollendeten Gentleman" und wurde von einem Wirbel sozialer Ablenkungen mitgerissen, wie sein Freund Johann Georg Hamann berichtet. Hamann schrieb in einem Brief an Herder: "Im Vergleich zu Kants ist mein armer Kopf ein zerbrochener Krug, Ton neben Eisen". Ab 1740 studierte Kant in Königsberg nicht nur Philosophie, sondern auch Mathematik und Theologie, wurde 1755 zum Dozenten und 1770 zum Professor für Logik und Metaphysik in Königsberg ernannt. (Jaspers et.al. Excerpt)
Kant und Einstein
Dass Kant in seiner häuslichen Umgebung, in einer sicher auch schottisch mitgeprägten At-mosphäre des pietistischen Christentums nie etwas Falsches oder Unmoralisches gehört und gesehen hat, erklärt seine moralischen und ethischen Haltungen, die manch einem als zu rigoros erschienen. Im Verein mit seiner ausgeprägten formalen Intelligenz konnte er wahrscheinlich nicht anders, als allen Dingen methodisch auf den Grund zu gehen, indem er revolutionär anmutende Schleifen des endlichen Bewusstseins konstruierte, um einander scheinbar ausschließende Entitäten "auf einem Schirm" wahrnehmen zu können: sinnlich-übersinnlich, empirisch-transzendental, real-ideal, Sein-Sollen, so die mathematischen Schleifen vorwegnehmend, die Albert Einstein konstruieren musste, um die anscheinend unvereinbaren Größen Materie und Energie "auf einem Schirm" in den Blick zu bekommen, die, wie er schließlich bewiesen hat, tatsächlich identisch sind:
E = mc²
Präliminarartikel und Definitivartikel
Die sechs Präliminarartikel werden nur genannt; die drei Definitivartikel werden kurz, allzu kurz erläutert. Das dient der Orientierung. Denn, wie oben gesagt, besteht mein Ziel darin, die Widerlegung der Argumente des "politischen Moralisten" in den Vordergrund zu rücken. Das soll keinesfalls bedeuten, man solle sich die lohnende Lektüre der gesamten Schrift für immer ersparen. Aber vorläufig ist das in Ordnung.
Die sechs Präliminarartikel
Wer den unten angegebenen Wikipedia-Artikel "Zum ewigen Frieden" überflogen hat, der weiß, dass Kant sechs Präliminarartikel verwendet hat, wie Staatsmänner sie zu dieser Zeit in Verträgen benutzten. 1. kein geheimer Vorbehalt, 2. Staaten dürfen nicht verkauft, vererbt usw. werden, 3. stehende Heere sollen abgebaut werden, 4. keine Staatsschulden für Kriege, 5. keine gewalttätige Einmischung in andere Staaten, 6. künftiger Frieden darf nicht unmöglich gemacht werden durch ehrlose Stratagemen wie den Einsatz von Meuchel-mördern, Giftmischern, die Brechung der Kapitulation, die Anstiftung zum Verrat.
Kant wählt den Ausdruck Stratagem. Er bezeichnet einen Trick, eine List oder manipulative Aktion in Politik, Militär und Privatleben
Siehe Strategema (auch Strategem bzw. Stratagem)
Brechung der Kapitulation: wir sagen heute "Bruch der Kapitulation", weil im Völkerrecht eine Kapitulation ein Vertrag zwischen militärischen Befehlsha-bern ist, der auch gebrochen werden kann. Siehe Kapitulation
Drei Artikel sind zeitbedingt, andere drei Artikel sind dauernd verbindlich, nämlich: kein geheimer Vorbehalt, keine gewalttätige Einmischung, keine ehrlosen Stratagemen. Dahinter steht die Einsicht, dass Frieden kein Naturzustand ist, sondern gestiftet werden muss, dass die Stiftung durch Kooperation von Staaten erfolgt, die zu einem rechtlichen Zustand führt.
Kants Erklärung des Verbots von "ehrlosen Stratagemen" ist außerordentlich interessant: "Denn irgend ein Vertrauen auf die Denkungsart des Feindes muß mitten im Kriege noch übrig bleiben, weil sonst auch kein Friede abgeschlossen werden könnte, und die Feindseligkeit in einen Ausrottungskrieg (bellum internecinum) ausschlagen würde." Er war kein idealistischer Stubenhocker; er hat vielmehr einen klaren "Blick auf die Realität der Politik" gehabt. (Jaspers 107)
Die Aktualität von Kants Überlegung
Kants Überlegung, dass mitten im Krieg das Vertrauen auf die "Denkungsart des Feindes" übrig bleiben muss, weil sonst kein Friede abgeschlossen werden kann, ist immer noch aktuell. Als 2014 der Film Diplomatie von Volker Schlöndorff in Frankreich und Deutschland Première hatte, waren Franzosen und Deutsche gleichermaßen erschüttert. Darin geht es nämlich um die Zerstörung von Paris, die Adolf Hitler in seinem "Trümmerbefehl" vom 23. August 1944 befohlen hatte. In einer Filmszene bedrängt der schwedische Generakonsul Nordling - Schweden war in beiden Weltkriegen neutral - den deutschen Stadtkomman-danten von Paris: "Macht es Ihnen denn gar nichts aus, was aus den deutsch-französischen Beziehungen wird? Machen Sie sich nichts vor: indem Sie Paris zerstören, verhindern Sie künftige Beziehungen zwischen diesen beiden Ländern. Es ist Ihre Pflicht, der Zukunft eine Tür offen zu lassen - als Deutscher und als Mensch." Darauf entschließt sich der Stadtkommandant zur Befehlsverweigerung: sein letzter Befehl verbietet die Zündung der Sprengsätze, die Paris vollständig zerstören sollten. - Die Szene ist authentisch, ziemlich nahe an der historischen Wirklichkeit orientiert. Der Name des Stadtkommandanten im Film und in der Wirklichkeit lautet General Dietrich von Choltitz.
Die drei Definitivartikel
Die bürgerliche Verfassung in jedem Staat soll republikanisch sein. Wie Jaspers zurecht bemerkt, haben die Worte "republikanisch" und "bürgerlich" bei Kant nicht den Sinn des heute geläufigen Sprachgebrauchs. "Republik" ist bei Kant keine Staatsform (wie demokratische, aristokratische, monarchistische Staatsformen), sondern die Regierungsart. Der Gegensatz zur republikanischen ist die despotische Regierungsart. Die republikanische Regierungsart ist gestiftet nach den Prinzipien der Freiheit der Glieder einer Gesellschaft, der Abhängigkeit aller von einer gemeinsamen Gesetzgebung und nach dem Gesetz der Gleichheit. (Jaspers 100)
Das Völkerrecht soll auf einen Föderalismus freier Staaten gegründet sein. Kein Weltstaat, keine Universalregierung, sondern Föderalismus freier Staaten. Übergroße Staaten sind für die Freiheit gefährlicher als die Not der Kriege, sie haben schon mehrmals in der Geschichte "den schrecklichsten Despostismus herbeigeführt." Kant will kein "weltbürgerliches gemeines Wesen unter einem Oberhaupt", sondern den "rechtlichen Zustand der Föderation nach einem gemeinschaftlich verabredeten Völkerrecht." Denn jeder Staat hat das rechtswidrige Verlangen, "den dauernden Friedenszustand" dadurch zu erreichen, "daß er womöglich die ganze Welt beherrscht." Das wäre ein "Frieden durch Zwangsgewalt" im Gegensatz zum "Frieden durch Einverständnis". Das war auch der zentrale Gedanke des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy, den ich im Essay "Die UNO und der ewige Frieden" ausgeführt habe.
Das Weltbürgerrecht soll auf Bedingungen der allgemeinen Hospitabilität eingeschränkt sein. Zum Frieden reicht das Völkerrecht freier Staaten nicht aus, es muss ein Recht geben, das alle Menschen verbindet. "Die Natur hat sie alle zusammen (vermöge der Kugelgestalt ihres Aufenthaltes) in bestimmte Grenzen eingeschlossen." Aus der physischen Gemeinschaft folgt, "dass Übel und Gewalttätigkeit an einem Orte unseres Globus an allen gefühlt wird." Die "physisch mögliche Wechselwirkung" aller Völker auf der Erde hat zur Folge, dass sie "sich zum Verkehr untereinander anbieten." Sie haben ein Recht, den Versuch zu wagen; der Fremdling hat ein Recht, nicht feindselig behandelt zu werden. Der von auswärts kommende Besucher hat seinerseits "kein Recht, dem Eingeborenen als einem Feind zu begegnen." Weltbürgerrecht ist darum nur ein Besuchsrecht, kein Gastrecht.
Hier bleibt noch sehr viel zu sagen. Wer bis zu diesem Punkt durchgehalten hat, sollte sich den Volltext von Kants "Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf" beschaffen; siehe dazu die Quellen am Ende der Seite.
Der politische Moralist angesichts der Garantie des ewigen Friedens
Kant hat sich große Mühe mit dem Für und Wider gemacht, ob sie haltbar war, seine wag-halsige These von der Garantie des ewigen Friedens. Wenn jemand sie erfolgreich hätte widerlegen können, dann hätte er als alter Narr dagestanden, den umfangreichen Vorar-beiten zu seiner Altersschrift hätte der Abschluss gefehlt, das "Bauwerk seiner Philosophie" (Hirschberger 276) wäre unvollendet geblieben.
Die Gefahr muss er gesehen haben, sonst hätte kein Anlass bestanden, seiner Schrift noch zwei komplizierte Anhänge hinzuzufügen, den ersten mit dem Titel
"I. Über die Mißhelligkeit zwischen der Moral und der Politik, in Absicht auf den ewigen Frieden",
den zweiten mit dem Titel
den zweiten mit dem Titel
"II. Von der Einhelligkeit der Politik mit der Moral nach dem transzendentalen Begriffe des öffentlichen Rechts".
Die Rhetorik von Kant ist gewöhnungsbedürftig, dennoch bemerkt man schnell das Schema, die Regieanweisung sozusagen. Mitunter erscheinen die Anhänge wie Teile einer Gerichts-verhandlung, an deren Ende Ankläger und Verteidiger nacheinander ihre Schlussplädoyers halten. Dann wieder verstricken sie sich in vorausgegangene Kreuzverhöre, gelegentlich unterbrochen von einem, vielleicht zwei oder mehr imaginären Richtern. Der "wellenartige Verlauf" der Gedanken, das Vor- und Zurückgehen, Kreisen um zentrale Fragen, Loslösen und Weiterschreiten - was ist das?
Es sind die Schleifen, die unser endliches Bewusstsein durchlaufen muss, um fortzuschrei-ten. Das klingt dramatisch, ist es vielleicht auch, aber es ist nicht ungewöhnlich. Es ist wie bei guten Geschichten, Narrativen, wie man heute sagt. Sie brauchen das "Schürzen des Knotens", um interessant zu sein. Shakespeare war ein Meister darin, im "tying of the knot". Und wir lauschen alle, wenn ein guter Erzähler eine gute Geschichte vorträgt, wenn ein guter Regisseur ein gutes Stück auf die Bühne bringt. Wir sind fasziniert, weil das der Stoff ist, aus dem die Träume gewebt sind, Träume, die uns hoffentlich nicht in Fallen locken, die uns die Welt erklären, wie sie ist; Träume, die Menschen zu Revolutionen angefeuert haben, ohne die kein Fortschritt möglich war.
Dass niemand auf den Gedanken komme, als ob da einem post-romantischen Schreiberling die Worte entglitten wären, die nichts mit Kants trockenen Ideen zu tun hätten. Man lese den letzten Satz seiner Schrift "Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf":
"Wenn es Pflicht [ist], wenn zugleich gegründete Hoffnung da ist, den Zustand eines öffentlichen Rechts, obgleich nur in einer ins Unendliche fortschrei-tenden Annäherung wirklich zu machen, so ist der ewige Frieden, der auf die bisher fälschlich so genannten Friedensschlüsse (eigentlich Waffenstillstände) folgt, keine leere Idee, sondern eine Aufgabe, die, nach und nach gelöst, ihrem Ziele (weil die Zeiten, in denen gleiche Fortschritte geschehen, hoffentlich immer kürzer werden) beständig näherkommt."
Das ist Kant.
Ende von Teil 1
Quellen
Volltext von Kant Zum ewigen Frieden. Ein philosophischer Entwurf. Dort kann man online im Buch blättern oder es gratis herunterladen.
Aufbau, Inhaltsangabe, Rezeption in Wikipedia dt. Zum ewigen Frieden
Übersicht über Kants Leben und Werk in Wikipedia dt. Immanuel Kant
Karl Jaspers, Kants "Zum ewigen Frieden" in ders. Philosophie und Welt, Reden und Aufsätze, Pieper München, 1958
Jaspers et.al., Kant, englische Ausgabe 1962 https://www.questia.com/library/154368/kant
Johannes Hirschberger, Geschichte der Philosophie Band II, 2. Auflage, Herder Freiburg, 1976
----- Kritische Beiträge -----
Konstantin Pollok, Wann beginnt die Ewigkeit? Die Vereinten Nationen im Lichte Immanuel Kants Schrift "Zum ewigen Frieden" Wann beginnt die Ewigkeit?
Werner Friebel, Zum ewigen Frieden dauerts noch
Sabine Jaberg, Kants Friedensschrift und die Idee kollektiver Sicherheit
Köln, März 2020
Aufbau, Inhaltsangabe, Rezeption in Wikipedia dt. Zum ewigen Frieden
Übersicht über Kants Leben und Werk in Wikipedia dt. Immanuel Kant
Karl Jaspers, Kants "Zum ewigen Frieden" in ders. Philosophie und Welt, Reden und Aufsätze, Pieper München, 1958
Jaspers et.al., Kant, englische Ausgabe 1962 https://www.questia.com/library/154368/kant
Johannes Hirschberger, Geschichte der Philosophie Band II, 2. Auflage, Herder Freiburg, 1976
----- Kritische Beiträge -----
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Köln, März 2020

